Über mich

Persönliches

Ich bin Nadin Quest, 44 Jahre alt und arbeite bei der Stadt Barsinghausen als Leiterin des Amts für Schule, Sport und Kultur. Meine Freizeit verbringe ich gerne mit meinem Hund Kuddel, einem Wolfshund-Mix. Zudem lese und koche ich häufig und versuche mich sportlich zu betätigen, wann immer die Zeit es zulässt. Fußballschauen oder klassisch im Radio hören ist ein fester Pflichtbestandteil meines Wochenendes. Sehr zum Missfallen einiger Freundinnen, Freunde und Bekannter hier vor Ort schlägt mein Herz jedoch nicht für Hannover 96, sondern für die schwarz-gelbe Borussia aus Dortmund.

Meine Motivation

Ursprünglich komme ich aus Ostwestfalen-Lippe, genauer gesagt aus Herford. Vor gut zwei Jahren bin ich aufgrund meines Jobs allerdings aus der alten Heimat nach „Basche“ gezogen. Die Menschen hier vor Ort haben es mir leicht gemacht, mich auch hier schnell wohl und heimisch zu fühlen.

Mein Weg in die Politik startete vor über 20 Jahren: zunächst war ich in der CDU und bei der Jungen Union aktiv, konnte mich aber im Laufe der Zeit nicht mehr mit deren Zielen identifizieren. Da ich ein Mensch bin, der Probleme anspricht und dann sich auch aktiv auf den Weg macht, diese zu lösen, wollte ich mich weiter politisch engagieren. Ich wollte und will immer noch etwas bewegen und andere Menschen für meine Themen begeistern. Mit Bündnis 90/Die Grünen habe ich im Jahr 2013 „meine“ politische Heimat gefunden.

Schon zu Schulzeiten arbeitete ich bei unserer Lokalzeitung in den Bereichen Sport und Kultur. Fast jedes Wochenende ging es auf den Sportplatz, in die Halle oder zu einer anderen Veranstaltung. In dieser Zeit habe ich besonders die ehrenamtliche Arbeit schätzen gelernt – ohne die Eltern, die ihren Nachwuchs jedes Wochenende von Turnier zu Turnier fahren, ohne die Männer und Frauen, die in ihrer Freizeit Theatertexte auswendig lernen und Kulissen bauen und ohne die Jugendlichen und Erwachsenen, die zu Hause auf ihren Instrumenten üben, um ihr Können dann auf Konzerten zu präsentieren, wäre das Leben in einer Stadt um einiges ärmer. Und wo wären wir ohne die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen, der ehrenamtlichen Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr oder den Ratsmitgliedern, die ihre Arbeit auch unentgeltlich erledigen? Ohne sie geht es nicht.



Politik muss aber auch Zukunftschancen gerade für junge Menschen bieten. Während meiner Zeit als Lehrerin an einer Schule einer Jugendhilfeeinrichtung habe ich viele Schülerinnen und Schüler auf ihrem Weg von der Schulbank hin ins Berufsleben begleitet. Dabei habe ich selbst immer wieder beobachtet, dass noch immer die soziale Herkunft zu oft über die Bildungskarriere entscheidet. Das kann und darf nicht sein. Jeder junge Mensch verdient die gleichen Chancen in gut ausgestatteten Kindergärten und Schulen.

Für all das stehen die Grünen: Vielfalt, soziale Gerechtigkeit, Zukunftschancen. Mit meinem politischen Engagement will ich die bestehenden Zustände verbessern und die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen. Dies kann nur über intensives politisches Engagement geschehen.

Meine Erfahrung

Die politische Arbeit kenne ich aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln: von der Arbeit als Mitarbeiterin eines Landtagsabgeordneten in NRW, als Mitglied des Herforder Stadtrats, als Inhaberin verschiedener politischer Ämter, als Moderatorin politischer Veranstaltungen sowie aktuell als Amtsleitung in einer Kommune.

Ich bin ein offener Mensch und komme mit den unterschiedlichsten Personen leicht und gerne ins Gespräch – eine Kompetenz, die mir auch bei meiner Arbeit als Bürgermeisterin der Stadt Barsinghausen weiterhelfen wird.

Die Arbeit in meinen Kernthemen „Schule“ und „Bildung“ kenne ich aus der direkten praktischen Erfahrung. Rund zehn Jahre lang habe ich die Fächer Englisch, Französisch und Geschichte für Kinder und Jugendliche unterrichtet, die teilweise in unserem Bildungssystem gescheitert sind und für die es kaum noch eine Perspektive gab. Mit viel Verständnis und vor allem Motivation habe ich es dennoch geschafft, sie zu einem guten Schulabschluss zu führen.

Mein größter Pluspunkt in Sachen Erfahrung ist, dass ich die Barsinghäuser Verwaltung kenne. Ich kenne ihre Amtsleitungen, ihre Strukturen und ihre Mitarbeitenden, was mir eine lange Einarbeitungszeit und Kennenlernphase als Bürgermeisterin der Stadt Barsinghausen erspart.

Biographisches

  • geboren 9.2.1976 in Bünde/Westfalen
  • Abitur 1995 am Immanuel-Kant-Gymnasium in Bad Oeynhausen
  • Studium der Anglistik, Romanistik und Geschichtswissenschaft (Magisterabschluss)
  • freie Mitarbeiterin bei der Lokalpresse in Bad Oeynhausen und Herford (Schwerpunkt Sport)
  • persönliche Mitarbeiterin bei einem Landtagsabgeordneten (NRW)
  • Wechsel ins Lehramt (Realschule/Sekundarschule; Schwerpunkt im Bereich der Jugendhilfe)
  • seit Dezember 2017 bei der Stadt Barsinghausen als Amtsleitung für Schule, Sport und Kultur
  • Ratsmandat in der Stadt Herford (Mitglied im Schulausschuss und im Sportausschuss)

Porträt: Nadin Quest: Eine Frau stellt sich zur Wahl - unterwegs mit Hund Kuddel